Der Freistaat Sachsen
Sachsen ist eines von insgesamt 16 Bundesländern in Deutschland. Es war Teil der ehemaligen DDR und gehört somit seit 1990 zu den sogenannten "Neuen Bundesländern". Der Freistaat hat eine Fläche von ca. 18.400 km² und 4,2 Millionen Einwohner. Landeshauptstadt von Sachsen ist Dresden. Das Bundesland wird durch Niedersachsen, Brandenburg, Bayern und Thüringen von deutscher Seite begrenzt. Im weiteren Verlauf hat es Grenzen zu Polen und Tschechien. Das Wappen Sachsens besteht aus neun schwarz und golden geteilten Feldern und einem Rautenkranz. Seinen Ursprung hat das Landeswappen noch im ehemaligen Königreich Sachsen. Heute besteht Sachsen aus zehn Landkreisen und drei kreisfreien Städten.Einwohner und Natur in Sachsen
Die Einwohnerzahl in Sachsen ist seit einigen Jahren rückläufig. Es werden weniger Kinder geboren, dafür leben immer mehr ältere Menschen im Freistaat. Die Demographie hat sich verschoben. Grund hierfür sind vor allem lohnenswertere Jobangebote in westlichen Teilen Deutschlands oder im Ausland. Viele Dörfer verlieren jedes Jahr einen Großteil ihrer Bevölkerung. Nur in den Großstädten Leipzig und Dresden ist ein Bevölkerungswachstum spürbar. Die Bewohner des Freistaats sind überwiegend konfessionslos. Evangelische und römisch-katholische Religion sind die meistverbreiteten Glaubensrichtungen. Muslimische und Jüdische Glaubensrichtungen, sowie andere Minderheiten sind nur in einer geringen Anzahl vertreten. Das Bundesland hat aber vor allem für Touristen viel zu bieten. Die interessante Region mit erlebnisreicher Natur und informativen Städten ist für jede Altersklasse eine Reise wert. Besonders die Gebirge (Erzgebirge, Vogtland, Sächsische Schweiz) und Naturparks der Region laden zum Wandern und Erholen ein. Vorwiegend geschichtsträchtige Städte, wie Leipzig und Dresden mit Frauenkirche und Semperoper, geprägt durch Weltkriege und Deutsch-Deutsche-Trennung, laden Touristen ein. Interessant für Besucher sind auch die verschiedensten Dialekte der Sachsen. Das berühmte "Sächseln" wird immer wieder belustigt, ist aber im Freistaat selbst als Kulturgut anzusehen.
